Was Gebäude Erzählen
Ein Rundgang durch die Kohrener Geschichte
Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über alle 22 Stationen des Rundweges zur Kohrener Geschichte.
Herzlich willkommen in Kohren-Sahlis, bis 2017 eigenständige Stadt, heute Ortsteil der Stadt Frohburg. Über 1000 Jahre alt ist Kohren-Sahlis. Kohren wird in der Chronik
des Bischofs Thietmar von Merseburg erstmals für das Jahr 974 erwähnt. Heute lassen die zwei mächtigen Türme der Burgruine erahnen, welche Bedeutung der Ort hatte. Bereits 1271 wurde Kohren als „Civitas“ erwähnt, 1453 bekamen 26 Häuser um den Markt städtische Rechte verliehen. Geprägt war das Städtchen über mehr als 500 Jahre von Töpfereien – in der Hochzeit gab es 14 Töpfereien mit 14 Meistern, 40 Gesellen und 17 Lehrlingen.
Heute gibt es wieder drei Töpfereien, einen bundesweit einma-ligen Töpferbrunnen und ein Töpfermuseum. Außerdem gab es 22 brauberechtigte Häuser und 21 Webereien – leider sind beide Handwerke ganz aus dem Ortsbild verschwunden. Im 19. Jahrhundert wurde Kohren dank der Familie Crusius, Besitzer der Rittergüter Sahlis und Rüdigsdorf, zu einem wichtigen kultu-rellen Zentrum. Die Familie pflegte Kontakte zu vielen Künstlern, wie Felix Mendelssohn-Bartholdy, Julius Mosen, Gottfried Sem-per, Julius Schnorr von Carolsfeld und Moritz von Schwind. Der Schwind-Pavillon, ehemals Musiksalon der Familie, gibt davon heute noch Zeugnis. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Kohren ein beliebtes Ausflugsziel der Leipziger – dank der „Bimmelbahn“, die bis 1967 nach Kohren-Sahlis fuhr, war dieses Städtchen gut erreichbar.
Heute ist Kohren-Sahlis eine reizvolle Ortschaft, die landschaft-lich idyllisch an den Bächen Maus, Ratte und Katze liegt. Dieses Faltblatt möchte Ihnen die Geschichte des Ortes näherbringen. Sie konzentriert sich auf das Zentrum der Ortschaft. Auch außerhalb gibt esviel Geschichtliches zu entdecken wie die Burg Gnandstein, den Schwind-Pavillon oder die Lindigmühle, um nur drei Orte zu nennen. Nun wünschen wir Ihnen viel Vergnügen bei
Ihrem Rundgang durch die Kohrener Geschichte.
Stationen 1 bis 8
1 - Montottone Platz
Der zentrale Parkplatz ist nach der italienischen Stadt Montottone genannt, die seit 1998 die Partnergemeinde von Kohren-Sahlis ist. Von hier können Sie alle Sehenswürdigkeiten des Ortes gut erreichen.
2 - Töpfermuseum | Baumgartenstraße 3
Es ist ein stattlicher Barockbau mit FachwerkObergeschoss, Krüppelwalmdach sowie Fenster und Türgewände aus Sandstein. Das Haus wurde 1763 von Töpfermeister Carl Friedrich Böhme als Töpferei erbaut und bis 1957 von verschiedenen Familien als solche betrieben. Der Schlussstein über der Tür zeigt die Initialen des Erbauers, das Jahr der Erbauung und das Innungszeichen der Kohrener Töpfer. Seit 1961 befindet sich im Haus das Töpfermuseum.
3 - Töpferhaus Arnold | Burggasse 2
"Seit 1500vierzig u. acht werden hier Töpfe und Schüsseln gemacht“ – so steht es am Giebel der Töpferei Arnold. Seit über 470 Jahren dreht sich in diesem Haus die Töpferscheibe, ohne Unterbrechungen. Damit ist sie wahrscheinlich die älteste Töpferei Deutschlands. Die Jahreszahl 1824 über den Eingang zur Töpferei zeigt, dass das Haus damals gründlich renoviert wurde.1919 hat Max Arnold die Töpferei gekauft und seit 1922 als Eigenbetrieb geführt. 1960 ging sie in den Besitz der Stadt über bzw. wurde volkseigener Betrieb. Seit 1993 betreibt die Belegschaft zusammen mit der Tochter der Familie Arnold das alte Handwerk als Töpferhaus Arnold GmbH.
4 - Altes Brauhaus | An der Mittelmühle 1
1456 hat der Kurfürst von Sachsen, Friedrich II, den Kohrenern das Recht verliehen, „Bier zu brauen und dieses sowohl im Großen als auch im Kleinen zu verkaufen.“ 22 Brauerben konnten so zeitweise ihr Bier brauen und verkaufen. 1900 schloss die letzte Brauerei in Kohren. Das Haus ist ein Zeugnis der langjährigen Tradition der Braukunst in Kohren-Sahlis. Es wurde 1846 erbaut. In den großen Kellerräumen wurde das Bier gebraut und gelagert. Später wurde das Haus als Berufsschule, Sparkasse und Handweberei genutzt. Heute hat eine Privatperson das Anwesen übernommen und renoviert.
5 - Kohrener Burgruine | An der Burg
Die befestigte Höhenburg wurde zum Schutz fränkischer und sächsischer Ansiedlungen vom 12. bis 13. Jh. erbaut. Es gab eine Vor- burg mit Torzwinger und eine Kernburg. Noch vorhanden sind die seltenen doppelten Bergfriede und Teile der Ring- mauer. Seit 1456 ist die Burg nicht mehr bewohnt. Im 30jährigen Krieg (1618–48) erneuerte sie der Herr des Ritterguts Sahlis Hans Löser I., um den Bewohnern von Kohren und Umgebung Schutz zu gewähren. Eigentümer ist heute die Stadt Frohburg.
6 - Kantorat und Schule | Pesatlozzistraße 4 und 6
Erste Anfänge schulischer Bildung entwickelten sich durch die Reformation um 1530: Im Kantorat unterrichtete der Kantor die Jungen. Der Unterricht für Mädchen folgte ab 1565 im eigens erbauten Gebäude im Pfarrhof. Das Kantorat, die sogenannte „Alte Schule“ wurde 1822 als klassizistischer Bau mit dekorativer Putzgliederung und Türportal mit gerader Verdachung neu erbaut. Da die Zahl der Schüler immer mehr anstieg, wurde 1908 ein neues Schulgebäude neben der bisherigen Schule in den Formen des Reform- und Heimatstils gebaut. Die zusammenhängenden Gebäude beherbergten bis 2003 die Grundschule der Stadt und sind heute im Privatbesitz.
7 - Ehemaliges Hospital | Pesatlozzistraße 2
Es wurde 1529 von den Brüdern Heinrich Hildebrand und Heinrich Adam von Einsiedel für die beiden Güter Gnandstein und Sahlis geplant und 1532/1533 als Armen- und Siechenhaus errichtet. Das lang gestreckte und eingeschossige Gebäude ist mit hohem Satteldach sowie spätgotischen Stabgewänden an Fenstern und Tür aus Rüdigsdorfer Porphyrtuff ausgestattet. 1537 wurde die Stiftungsurkunde durch Kurfürst Johann Fried-rich bestätigt mit Bestimmungen zu Besitzungen und Einkünften, Wohnberechtigten und Hospitalverwaltung. Zur Zeit der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 diente das Hospital als Lazarett. Heute ist es in Privatbesitz und Sitz einer Restauratorenwerkstatt.
8 - Kirche St. Gangolf | Pesatlozzistraße 5
Die Stadtkirche ist auf einer Anhöhe nördlich über dem Markt gelegen. 1018 wurde das erste Mal eine Kirche in Kohren erwähnt. Ob sie sich an dieser Stelle befand, ist unklar. Diese Kirche wurde Anfang des 13. Jh. als dreischiffige Basilika mit eingezogenem Chor und Südturm im Übergangsstil zwischen Spätromanik und Frühgotik erbaut. Im 17. und vor allem im 19. Jahrhundert ist sie gründlich im neoromanischen Stil überformt worden. Sie beherbergt Grabmäler historischer Persönlichkeiten der Stadt, z. B. der Familien Löser und Crusius. Der Kirchhof hat eine große Einfriedungsmauer und es finden sich dort, vor allem an der Kirchenwand, noch barocke und klassizistische Grabmale.
Stationen 9 bis 16
9 - Der Pfarrhof | Pestalozzistraße 3
Ein großes Pfarrgut mit Landwirtschaft zur Selbstversorgung wurde 1266 das erste Mal erwähnt. Das sanierte Fachwerkgebäude rechts neben dem Torbogen diente als Mädchenschule. Links neben dem Torbogen war das alte Backhaus. An der linken Stirnseite des Hofs liegt das Pfarrhaus, das 1850 neu erbaut und 2006 saniert wurde. Die ehemaligen Stall- und Scheunengebäude gegenüber wurden seit den 1950er Jahren durch den Kirchenbezirk ausgebaut und für Rüstzeiten genutzt. Seit 1998 ist das Anwesen Evangelisches Zentrum Ländlicher Raum – Heimvolkshochschule Kohren-Sahlis e.V.. Es dient Begegnungen mit Kursen, Konzerten, Lesungen, Ausstellungen und bietet Übernachtungsmöglichkeiten mit ca. 100 Betten.
10 - Knorr Haus | Kohrener Markt 30
In diesem Wohnhaus wurde Ludwig Knorr von der Witwe Zeißig erzogen. Er trat mit 17 Jahren in die Chemnitzer Ballonfabrik ein. Durch mehrere Fahrten mit einem Ballon erwarb er sich Kenntnisse der Aeronautik. Zu Beginn des 1. Weltkrieges trat er in die Zeppelinwerft in Friedrichshafen ein und tat mehrere Jahre auf den Luftschiffen Dienst. Er hat mehrere Ozeanüberquerungen als Ballonmeister mitgemacht. Am 6. März 1937 starb er auf dem Luftschiff Hindenburg, das bei der Landung in Lakehurst (USA) explodierte.
11 - Julius-Mosen-Wohnhaus | Kohrener Markt 31
Dort wohnte von 1831 bis 1834 der Aktuar (Gerichtsschreiber) am Patrimonialgericht der Familie Crusius und Dichter Julius Mosen (1803–1867). Er hat hier das Andreas-Hofer-Lied geschrieben, das 1948 zur offiziellen Hymne des österreichischen Bundeslandes Tirol erklärt wurde. Auf den Freiheitsdichter weist eine Inschrifttafel am Haus über der Tür hin. Der zweigeschossige schlichte Putzbau ist in Privatbesitz und wurde um 1830 erbaut. Die Fenstergewände sind aus Porphyrtuff.
12 - Marktplatzt | Kohrener Markt
Der Markt mit seinen großen Toreinfahrten und Renaissanceportalen zeugt von der langen städtischen Geschichte von Kohren-Sahlis. Es war der Markt des ehemaligen Städtchens Kohren. 1456 wurde das Recht zum Abhalten von Wochenmärkten beurkundet. Wochenmärkte gab es bis Anfang des 19. Jahrhunderts. Danach wurden bis ins 20. Jahrhundert noch drei Jahrmärkte (Oster-, Michaelis-, Adventsmarkt) abgehalten. Heute findet dort jährlich am dritten Maiwochenende der Topf- und Krügemarkt statt.
13 - Töpferbrunnen | Kohrener Markt
Der Zierbrunnen aus farbig glasierter Keramik ist das Wahrzeichen von Kohren-Sahlis. Er wurde 1928 vom Kunstkeramiker Kurt Feuerriegel aus Frohburg erbaut. Der Brunnen zeigt im
umlaufenden Relief den Werdegang eines Kruges. Er wird bekrönt von der mit Töpfen handelnden Töpferfrau. Der Sockel ist aus Rochlitzer Porphyrtuff. Zum Schutz vor Witterungseinflüssen bekommt der Brunnen in den Wintermonaten eine Schutzhülle.
14 - Rathaus | Kohrener Markt 14
Das klassizistische Gebäude wurde in der ersten Hälfte des 19. Jh. erbaut. Von hier aus lenkten die Stadtverwaltung und der Stadtrat die Geschicke der Stadt, bis 2018 Kohren-Sahlis nach Frohburg eingemeindet wurde. 1871 wurde der Ratskeller mit Pavillon im Hof feierlich eingeweiht. Ab 1879 stand hier der erste Fernsprecher der Stadt und 1888 eröffnete das Kaiserliche Postamt. Heute beherbergt das Haus eine Filiale der Sparkasse. Im Hof steht den Bürgerinnen und Bürgern das „Haus der Begegnung“ für Veranstaltungen
zur Verfügung.
15 - Museum Hofmannsche Sammlung | Kohrener Markt 8
Zwei miteinander verbundene Häuser beherbergen seit 1999 das Museum
Hofmannsche Sammlung, welches aus einer Privatsammlung hervorgegangen ist. Auf dem Grundstück lagen seit dem 15. Jh. verschiedene bürgerliche Rechte, so unter anderem das Salzschankrecht. Die Gebäude wurden mehrmals umgebaut. Das Vorderhaus ist ein um 1831 errichteter schlichter Putzbau mit Krüppelwalmdach. Über der Eingangstür ist ein Tonrelief „Weberin“ von Kurt Feuerriegel angebracht. Das Hofgebäude ist eine umgebaute Fachwerkscheune. Bis zum Ende des 19. Jh. befand sich hier die letzte Blaudruckerei des Ortes.
16 - Obermühle | Kohrener Markt 5
Das Gebäude, in dem heute eine Apotheke untergebracht ist, war früher eine der drei Wassermühlen von Kohren, die als Ober-mühle bezeichnet wurde. Sie entstand im 17. Jahrhundert und war bis 1930 im Betrieb. Ein typisches Sandsteinportal im Renaissancestil ist an der Giebelseite erhalten. Den Schlussstein bildet das Innungszeichen mit Wasserrad.
Stationen 17 bis 22
17 - „Brücken-Delling“ | Kohrener Markt 1
Das Anwesen am unteren Ende des Marktes, direkt am Bach Ratte gelegen, war eine der ältesten Töpfereien der Stadt, genannt „Brücken-Delling“. Es wurden hier vielfältiges Gebrauchsgeschirr und Ofenkacheln hergestellt, wie in fast allen Kohrener Töpfereien üblich. Zu dem sehr alten und großen Familienbesitz gehörte auch Landwirtschaft. Aus dieser Familie gingen einige Obermeister und ein Bürgermeister hervor. Das Innungszeichen über der Eingangstür neben dem großen Eingangstor mit der Jahreszahl 1748 zeugt von der langen Töpfertradition. Heute ist es Sitz eines Brennstoffhandels.
18 - Töpferei Gundula Müller | Steingasse 3
In der alten Töpferstadt Kohren-Sahlis wurde nach der Wende am 1. Januar 1990 sogleich die Töpferei Gundula Müller gegründet und das 1933 errichtete Gebäude entsprechend umgebaut. 1989-2002 erfolgten der Umbau und die Sanierung von Wohnhaus und Töpferwerkstatt. Die Fassadenrenovierung, z. B. Porphyrgewände, Heiste, Keramikbeschriftung, lehnt sich an historischen Vorlagen an.
19 - Mittelmühle | An der Mittelmühle 2
Kohren hatte drei Wassermühlen. Die älteste, die Hainmühle (gelegen am Ortsausgang Richtung Gnandstein), wurde bereits 1271 erwähnt. Die Mittelmühle wurde erstmals im 15. Jahrhundert genannt. 1837 brannte sie ab und wurde im Fachwerkstil neu errichtet. Bis 1911 war das Mahlwerk in Betrieb. Außerdem besaß sie das Schankrecht und war lange Zeit als „Bahnhofsgaststätte Mittelmühle“ bekannt. 1986 wurde sie als Gaststätte mit Pension umgebaut und bis Ende der 90er Jahre betrieben. Heute ist sie in Privatbesitz und wird seitdem renoviert.
20 - Bahnof Kohren-Sahils | Am Bahnhof 1
Am 30. April 1906 wurde die Kohrener Eisenbahn eingeweiht. Damit war Kohren über Frohburg an die Strecke Leipzig-Chemnitz angebunden. Seitdem stieg die Zahl der Erholungssuchenden im Kohrener Land sprunghaft an. Das Bahnhofsgebäude mit Bahnhofsuhr wurde 1910 errichtet, weil man für Touristen ein attraktives Empfangsgebäude wollte und für die Bahnbediensteten Wohnungen brauchte. 1934 – nachder Vereinigung von Kohren und Sahlis – wurde der Bahnhof in „Kohren Sahlis“ umbenannt. 1967 wurde der Eisenbahnverkehr eingestellt. Heute wird der Bahndamm als Rad- und Wanderweg genutzt. 2017/18 wurden Haus und Bahnhofsuhr grundlegend saniert. Es wird heute gewerblich sowie für Wohnzwecke genutzt.
21 - Sahilser Gut | Am Rittergut 10
Das Rittergut Sahlis mit Schloss, Wirtschaftsgebäuden und Rokokopark blickt auf über 1000 Jahre Geschichte zurück und ist zur Zeit Baustelle. Ursprünglich als wehrhaftes Vorwerk der Kohrener Burg errichtet, war es unter den historischen Besitzern Meckau, Löser, Einsiedel und Crusius über Jahrhunderte Wirtschaftszentrum und Gerichtsbezirk der Stadt Kohren sowie der umliegenden Dörfer. In DDR-Zeiten war das Volkseigene Gut Sahlis größter Arbeitgeber im Ort. Nach der Privatisierung im Jahr 2000 folgte mit wechselnden Besitzern der fortschreitende Verfall des Ensembles. Der aktuelle Eigentümer plant langfristig die Wiederherstellung der Anlage. Für den Erhalt des 1774 angelegten Rokokoparks mit seinen Laubengängen, Rondellen, Wasserspielen und Skulpturen engagiert sich der Förderverein Rokoko-Park Kohren-Sahlis e.V.. Zu offenen Tagen und Führungen lädt die Website des Fördervereins ein.
22 - Schwind-Pavillon | Rüdigsdorf 35
Im Frohburger Ortsteil Rüdigsdorf kann man im Park des ehemaligen Gutshauses ein architektonisches Kleinod entdecken. Der Schwind-Pavillon wurde als Musiksalon
1829-39 vom Rittergutsbesitzer Wilhelm Leberecht Crusius (1790-1858) erbaut. Er war ursprünglich Teil einer Orangerie im klassischen Stil. Der Saal ist heute nach dem Maler Moritz von Schwind (1804-1871) benannt, der ihn, zusammen mit anderen bedeutenden Künstlern, wie Leopold Schulz und Gustav Adolph Hennig, mit Wandbildern zum antiken Märchen „Amor und Psyche“ gestaltete. Innenarchitekt war Woldemar Hermann. Der Saal ist seit den 1960iger Jahren in kommunaler Hand (Kohren-Sahlis) und gehört seit 2018 zu den Museen Kohren-Sahlis der Stadt Frohburg. Er kann besichtigt werden, ist Trausaal der Stadt Frohburg und in den Sommermonaten finden regelmäßig Konzerte statt.